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Seit dem 02.06.2022 stehen in unserer Firmenzentrale in Eislingen/Fils die ersten selbstgebauten Hochbeete, voll bepflanzt mit Kräutern und Gemüse wie: Mini-Auberginen, Mini-Gurken, Tomaten, Basilikum und viele mehr, um die sich zukünftig unsere Auszubildenden kümmern werden. Was wir machen heißt Urban Farming, bzw. Urban Gardening – zu Deutsch städtischer Gartenbau. Hierbei werden meist kleine städtische Flächen in Siedlungsgebieten oder in deren direkter Umgebung zum Bepflanzen genutzt. Im Vordergrund steht hierbei die nachhaltige Bewirtschaftung der gärtnerischen Kulturen, die umweltschonende Produktion und ein bewusster Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse.

 

Gardening ist unser Ding – aber warum eigentlich?

Werfen wir einen Blick auf die momentane Situation in der Landwirtschaft. Jeden Tag werden abertausende Fußballfeldgroße Waldflächen abgebrannt, um sie unter anderem zu Ackerflächen umzufunktionieren. Dabei verlieren viele Tiere ihren Lebensraum und wir Menschen ein Stück unserer globalen Lunge. Städtischer Gartenbau trotzt diesem Flächenfraß und bietet die Möglichkeit der Natur und ihren Lebensmitteln in der Stadt ein wenig näher zu kommen. Durch den städtischen Gartenbau lernt man die Lebensmittel wieder zu schätzen. Auch geschichtlich war ein städtischer Garten bis hin zur Mitte des 19. Jahrhunderts relevant, da es bis dahin noch keine ausreichend guten Transportmöglichkeiten gab und auch die Lebensmittel nicht so lange haltbar waren, wie sie es heute sind.

Heutzutage ist der eigene Anbau von Obst und Gemüse zwar nicht mehr notwendig, aber die vielen Vorteile des urbanen Gartens bringen immer mehr Menschen und auch Unternehmen dazu erste Schritte in Richtung Selbstversorgung zu wagen:

Reduzierung von Transportwegen und dem damit einhergehenden Kohlendioxid-Ausstoß

Damit unsere Supermärkte immer reichlich Lebensmittel anbieten können, müssen diese frisch an die Märkte geliefert werden. Bei über 11.000 Supermärkten allein in Deutschland, werden dafür täglich mehrere tausend Kilometer zurückgelegt und entsprechend hohe Emissionen verursacht. Mit urbanen Gärten ist es möglich, zumindest einen kleinen Anteil dieser Wege zu umgehen.

Faire und umweltverträgliche Produktion garantiert

Es steigt der Bedarf an Nahrungsmitteln, die umweltverträglich und sozial gerecht produziert werden, was häufig durch Eigenproduktion oder lokalen Erwerb zu erreichen versucht wird. Außerdem verbessert ein Urban Garden das Mikroklima der Stadt und leistet einen Beitrag zur Artenvielfalt. Letztlich wird durch Aktionen wie dem urbanen Garten das Stadtleben in eine nachhaltige Richtung gelenkt, was bei momentan stattfindendem Klimawandel essenziell ist.

 

Warum wir als TGA-Dienstleister gärtnern wollen

Uns ist es wichtig, in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein Zeichen zu setzen. Mithilfe unserer frisch bepflanzten Hochbeete haben wir die Möglichkeit, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Nachbarn im Areal der Buntweberei in Eislingen frisches Obst, Gemüse und Kräuter zu züchten. Das bietet Chancen für gemeinsames Engagement im Areal, das gleichzeitig nachhaltig und umweltschonend ist. Neben dem urbanen Garten haben wir auch schon weitere klimafreundliche Maßnahmen ergriffen, wie beispielsweise unsere Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Für uns sind Themen wie Urban Farming und E-Mobilität eine Chance, uns mit kleinen, aber dennoch wichtigen Schritten in die richtige Richtung zu bewegen. Folgt uns gerne auf Instagram um das Wachstum unserer kleinen Pflanzen mitzuverfolgen! @salvia_gebauedetechnik

WIR ERWECKEN GEBÄUDE ZUM LEBEN